Grundlage für den geplanten Ausbau ist der weitere Hochlauf des neuen Spooler-Walzwerks, das im Mai 2025 eröffnet wurde. Die Anlage produziert speziellen Baustahl für automatisierte Anwendungen und wird inzwischen im Zweischichtbetrieb gefahren. Parallel laufen weitere Leistungstests, die endgültige Abnahme der Anlage ist für den Sommer vorgesehen.
Mit dem Ausbau will Feralpi seine Produktionskapazitäten in Riesa deutlich erweitern. Während das bestehende Walzwerk aktuell rund 850.000 Tonnen Baustahl pro Jahr produziert, sollen im neuen Werk künftig zusätzlich etwa 400.000 bis 450.000 Tonnen aufgewickelter Betonstahl für die automatisierte Weiterverarbeitung entstehen. Ab 2027 ist dafür ein Dreischichtbetrieb geplant. Voraussetzung sind die weitere Marktentwicklung und zusätzliche Investitionen in die Schrottaufbereitung.
Insgesamt investiert die Feralpi Group nach eigenen Angaben mehr als 220 Millionen Euro in den Standort Riesa. Neben dem Ausbau der Walzkapazitäten umfasst das Programm auch Maßnahmen in der Schrottaufbereitung sowie in Energie- und Infrastruktur. Das neue Spooler-Walzwerk produziert dabei ohne direkte CO₂-Emissionen und zeigt, wie industrielle Entwicklung und moderne Technologien am Standort zusammengehen können.
Quelle: www.saechsische.de
